Ergebnisse

Im Ergebnis steht ein EU-weit nutzbares Modell zur sozialraum- und bedarfsorientierten Jugendarbeit außerhalb der formalen Bildung, zugeschnitten auf Jugendliche mit geringeren Möglichkeiten. Das Modell zeigt auf, welche Bedürfnisse benachteiligte Jugendliche haben und welche Methoden effektiv sind um sie zu erreichen, welche Kompetenzen das Personal der Jugendarbeit dafür braucht, wie Akteure im Stadtteil aktiviert werden können und was internationale Kooperationen bringen, wie förderliche Rahmenbedingungen aussehen und wie diese beeinflusst werden können.

Strategiepapier zur Sozialraumorientierung bei der Arbeit mit benachteiligten Jugendlichen und Leitfaden zum Capacity Building für Einrichtungen der Jugendarbeit

Das Strategiepapier stellt das Konzept zur Sozialraumorientierung in der Jugendarbeit mit Benachteiligten vor, illustriert die Anforderungen dieser Zielgruppe an Bildungs- und Beteiligungsmodelle, erläutert Rahmenbedingungen, ordnungspolitische Aspekte, EU-Politiken und Aktionspläne im Bereich der Jugendarbeit und gibt Hinweise zur Verlinkung von Praxis mit Wissenschaft und Politik.
Der Leitfaden zum Capacity Building dient Einrichtungen, die mit dem Konzept arbeiten wollen, als Blaupause zur Organisationsentwicklung (mit Hinweisen zu Organisationsstruktur, Ressourcen und Tools, Qualitätssicherung & Validierung, Zugang zu Akteuren im Sozialraum, Kommunikation und Vernetzung, Internationalisierung etc.)

Drei Case Studies zur sozialraumorientierten Jugendarbeit mit benachteiligten Gruppen

  • Case Study 1: „Alle Jugendlichen erreichen“ – Inklusion in der sozialraumorientierten Jugendarbeit mit Benachteiligten (Das Modell setzt den Fokus auf die Arbeit mit informellen Gruppen behinderter Jugendlicher und ihrer Familien in alternativen Beratungsstellen zivilgesellschaftlicher Organisationen)
  • Case Study 2: „Global Citizenship: Zusammenarbeit auf allen Ebenen – global bis lokal“ (In diesem Modell geht es um die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsthemen in der konkreten Lebenswelt von NEETs, im Rahmen einer betreuten Tagesstruktur)
  • Case Study 3: „Die virtuelle Welt“ – Empowerment benachteiligter Jugendlicher durch Angebote im Bereich Game Coding (Dieses Modell zeigt am Beispiel eines Brennpunktviertels, wie digitale Technologien für die Stärkung der Teilhabe von Jugendlichen aus schwierigen sozialen Verhältnissen genutzt werden können und wie in der Interaktion von realer und virtueller Welt neue Sozialräume konstituiert werden).

White Paper zur sozialraumorientierten Jugendarbeit mit Schlussfolgerungen und Empfehlungen an Wissenschaft und Politik

Das White Paper illustriert die Anforderungen an die Rahmenbedingungen für eine effektive sozialraumorientierte Jugendarbeit und bedarfsgerechte Bildungs- und Beteiligungsangebote für Jugendliche mit geringeren Möglichkeiten – mit Hinweisen und Empfehlungen an Wissenschaft und Politik. Dies soll den Diskussionsprozess zur Zukunft der Jugendpolitik und Jugendarbeit, zur Reduzierung von Benachteiligungen und zur Rolle der verschiedenen Akteure dabei beleben.